Was dich hier erwartet

Gaming-, Medien- und Handysucht sind noch sehr junge Probleme, die unsere Gesellschaft heimsuchen. Besonders betroffen sind Kinder und Jugendliche, die durch das Handy Zugang zu allen drei Problemfeldern gleichzeitig haben.
Das Ziel von Denknavi ist es, das Denken in die richtige Richtung zu lenken und dabei zu helfen, aus der Sucht wieder in ein normales Verhalten zurückzufinden.


Die modernen Probleme

Handys, Konsolen und Social Media sind heute für die meisten Menschen kaum noch wegzudenken. Auch im Kinder- und Jugendzimmer gehören sie längst zum festen Bestandteil. Das Problem dabei ist jedoch: Sie fordern teilweise sehr viel Zeit, lenken von den eigentlichen Aufgaben ab und sorgen für Konflikte, wenn sie unkontrolliert genutzt werden.

Sicher kennt ihr das: Ihr wollt eurem Sprössling etwas erzählen oder habt eine Aufgabe für ihn – und seine Aufmerksamkeitsspanne hält genau drei Sekunden, wenn überhaupt. Oder der Satz, der schon in meiner eigenen Jugend so manche Eltern in Rage versetzt hat:
„Noch eine Runde!“ oder „Ich kann nicht auf Pause drücken, das ist online.“

Mediale Hobbys fressen leider sehr viel Zeit und Aufmerksamkeit, und je unkontrollierter diese gewährt werden, desto mehr beanspruchen sie davon.


Erklärung biologischer Vorgänge

Sucht – egal welcher Art – findet stark im Kopf statt. Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich um stoffliche Süchte wie Alkohol oder Nikotin handelt oder um Verhaltenssüchte wie Social Media oder Gaming. Vor allem Neurotransmitter spielen hier eine zentrale Rolle und sind für bestimmte Verhaltensweisen verantwortlich.

Auch wenn es bei Verhaltenssüchten nicht um den Drang geht, einen bestimmten Stoff aufzunehmen (meist Gifte), zeigen Betroffene dennoch körperliche Entzugserscheinungen wie Nervosität, Reizbarkeit und andere Symptome. Aus diesem Grund ist es wichtig, die biologischen Vorgänge zu verstehen, zu erkennen und zu wissen, wie man diese wieder umprogrammieren kann.


Geschichte

Meiner Meinung nach ist es extrem wichtig, Problemen auf den Grund zu gehen, um zu verstehen, wie sie sich entwickelt haben und wo sie herkommen. Deshalb werde ich immer wieder zwischendurch Beiträge zu einzelnen geschichtlichen Entwicklungen verfassen und die Entstehung von Technik, Spielen und Mechaniken genauer unter die Lupe nehmen.

Ziel dabei ist es, zu erkennen und zu verstehen, wie sich einzelne Elemente entwickelt und im Laufe der Zeit verändert haben.


Meine Mission

Ich selbst gehöre zu der Generation, die all diese Entwicklungen in vollem Umfang miterlebt hat und mit der Technik groß geworden ist. Egal ob Handy, Gaming oder Social Media – ich habe alles erlebt, gesehen und kenne die Gefahren, die sich dahinter verbergen.

Gaming-, Medien- und Handysucht sind noch sehr junge Probleme, die unsere Gesellschaft heimsuchen. Besonders betroffen sind Kinder und Jugendliche, die vor allem durch das Handy Zugang zu allen drei Problemfeldern gleichzeitig haben. Viele Spiele werden heute nicht nur für den Rechner oder die Konsole, sondern auch für das Handy angeboten. Das bedeutet, dass Spiele, die man zu Hause auf der PlayStation spielt, auch unterwegs jederzeit verfügbar sind (z. B. Genshin Impact).

Facebook, Instagram und TikTok sind teilweise standardmäßig bereits auf Geräten installiert und müssen nur noch registriert werden – und schon kann es losgehen. Nach einer aktuellen Studie aus März 2025 zeigen 1,3 Millionen Kinder und Jugendliche zwischen 10 und 17 Jahren eine krankhafte Mediennutzung, also eine Nutzung, die bereits negative Folgen für den Alltag hat und sich auf Schlaf, soziale Kontakte sowie das körperliche und psychische Wohlbefinden auswirkt. Laut dieser Studie sind zudem 4,7 % der Befragten ernsthaft süchtig.

Ich habe es mir zur Aufgabe gemacht, Schulen, Eltern, Lehrkräfte sowie Kinder und Jugendliche über Nutzung und Gefahren aufzuklären. Sei es durch persönliche Gespräche, Vorträge oder durch meine Social-Media-Aktivitäten und diesen Blog hier. Dabei beleuchte ich die Entstehung, geschichtliche Hintergründe, lege Zahlen offen und erkläre Prozesse, die bei Sucht oder übermäßiger Nutzung entstehen.


Wie ich mir das für die Zukunft vorstelle

Mein Plan ist es, verschiedene Bereiche abzudecken. Zum einen möchte ich Online-Beratungen anbieten – schriftlich sowie per Videochat – für Eltern, Kinder und Jugendliche. Auf der anderen Seite möchte ich Schulen und andere Institutionen aufsuchen, Vorträge halten und Workshops mit Betroffenen ausarbeiten sowie präventive Maßnahmen ergreifen.

Diese können von frühzeitiger Beratung reichen, noch bevor ein Kind intensiv mit Technik konfrontiert wird, bis hin zur Erkennung von Problemen und Sorgen, die Schüler überhaupt erst in süchtiges Verhalten lenken – mit dem Ziel, diese nach Möglichkeit zu beseitigen und zu bearbeiten..

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